40. Treffen in Münster

40. VSR-Vergleichskampf

Vom 19. bis 21. Juni 2026 trafen sich die Verbandsschiedsrichterinnen und Verbandsschiedsrichter der norddeutschen Tischtennis-Verbände und des Westdeutschen TTV zur "Begegnung des Nordens". Bei dieser Begegnung wird am Sonnabend der Vergleichskampf, das traditionelle Tischtennisturnier, gespielt. Abends werden das Turnier und die Erlebnisse des Tages ausgewertet und die Siegerinnen und Sieger gekürt.

Für die meisten ging das Treffen am Freitag los, bei sengender Hitze ab nach Münster (und wir dachten, das Turnier letztes Jahr war schon heiß gewesen). Obwohl die Weichen der Deutschen Bahn teils versagten, kamen fast alle in Münster an, die Autofahrerinnen und -fahrer waren im Vorteil. Dort abends erst einmal etwas Entspannung suchen, mit Essen und Trinken im Hotel oder beim Italiener. Wer früher da war, hatte schon einen Bummel durch Münster hinter sich.

Nach einem kurz erfrischenden Gewitter in der Nacht ging es am Sonnabend zum ernsten Teil des Tages über – dem Turnier. Das wurde in einer sehr neuen Halle etwas außerhalb von Münster gespielt, in Ottibotti, wie uns das Programmheft mitteilte.

Die Temperaturen waren schon früh sehr hoch, 30 °C erreichten wir im Laufe des Tages problemlos auch in der Halle. Zum Glück war genug Trinken und auch Essen vorhanden.

Die Vorrunde wurde planmäßig mit zwei Gewinnsätzen gespielt, angesichts des Wetters und der fortschreitenden Zeit die Endrunde dann auch. Die Spiele waren wie gewohnt abwechslungsreich und spaßig. Trotz der massiven Anwesenheit von Schiedsrichter:innen hielten sich die Regelverstöße in Grenzen. Es wurde ausreichend gefachsimpelt.

Wir Berlinerinnen und Berliner traten mit 2,5 Mannschaften an: Unsere Erste gewann wie erwartet problemlos ihre Vorrunde. Die Zweite schwächelte laut fachkundiger Zuschauerin (und einem enttäuschten Mitspieler) etwas und erreichte genau wie die Spielgemeinschaft TTVSH/BTTV die Runde um den 10. Platz.

Den konnte die Zweite dann auch erringen, die Spielgemeinschaft schlug sich tapfer, errang aber dann doch die rote Laterne. Am anderen Ende der Tabelle konnte sich die Erste plazieren, sie setzte sich erstaunlich ungefährdet mit jeweils 6:0 gegen ihre Generinnen und Gegner durch.

Nach dem Turnier ist vor dem Essen, alle zurück ins Hotel, frischmachen und treffen. Dort ein freudiges Wiedersehen mit denjenigen, die den Tag in Münster verbracht hatten. Beim Essen gab es lokale Spezialitäten, Getränke und angenehme Gespräche. Nachdem alle satt waren, wurden in Ruhe die Urkunden und Pokale sowie die Gastgeschenke übergeben. Insgesamt ein runder und schöner Abend.

Am nächsten Tag gab es noch eine Stadtrundfahrt im roten Bus, mit Erklärungen durch einen Lokalpatrioten. Wir lernten, dass Münster die beste Stadt der Welt ist, die Wald-Wiesenlandschaft die schönste und überhaupt. Sehr interessant.

Einziger Wermutstropfen: oben auf dem offenen Deck machten Kopf und Oberkörper Bekanntschaft mit den Zweigen der am Wegesrand wachsenden Bäume.

Großer Dank an die Organisatorinnen und Organisatoren Sally, Hansi, Willi, Kerstin, Jürgen, Gabi, Anja und Michaela.

Nächstes Jahr dann nach Brandenburg, mal sehen, ob die Erste den Titel verteidigen kann und die Temperaturen annehmbar sind.

Ergebnisse

  1. Berliner TTV 1
  2. TTV Niedersachsen
  3. TTV Schleswig-Holstein 1
  4. Hamburger TTV 1
  5. TTV Brandenburg
  6. Allstars & Friends
  7. FTT Bremen 1
  8. FTT Bremen 2
  9. Hamburger TTV 2
  10. Berliner TTV 2
  11. TTV Schleswig-Holstein 2
  12. SG BeTTV / TTVSH

Ergebnisheft

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